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#makeitcount

Samstag, 4. Februar 2012 | 3 Kommentare | Kategorie: Allgemein

“Der Triathlet wird im Winter gemacht”, so sagt man. Da ist sicher was dran, trotzdem erklärt das nicht mein momentanes Laufhoch. Im Januar habe ich zum ersten Mal die Grenze von 200 km überschritten. 210 waren es um genau zu sein. So viel bin ich echt noch nie zuvor in einem Monat gelaufen. Und es war kein Wettkampf dabei, kein Halbmarathon oder Marathon, alles nur reine Trainingskilometer. Es macht einfach Spaß und der Spaß wird sogar immer größer. Woran liegt das? Die Hauptursache sehe ich in der gleichermaßen ansteigenden Begeisterung von Fabiola. Es macht einfach Spaß am Wochenende zusammen zu laufen. Und dann die Vorstellung im November gemeinsam beim New York Marathon an den Start zu gehen. Hammer !!!

Und dann Nike. Die Jungs und Mädels, Hallo Leonie ; -) von Nike haben’s einfach drauf. Make it count heisst die neue Aktion und wird aktiv im Internet und bei Twitter und Facebook promotet. Jeder Kilometer zählt. Und wie. Seit kurzem bin ich stolzer Besitzer der neuen Nike+ GPS Sportswatch. Einfach ein geiles Teil. Wer jahrelang mit Garmin oder Polar gelaufen ist, wird vielleicht das ein oder andere Feature vermissen. Ich vermisse jedoch nichts und finde das Teil einfach nur super. In Verbindung mit dem Polar Wearlink wird das Ganze komplett und Durchschnittsgeschwindigkeit, aktuelle Geschwindigkeit, Puls und Strecke aufgezeichnet. Nach dem Lauf steckst Du die Uhr einfach in dein Netbook und schwupps sind die Daten auf deinem Nike+ Account im Internet verfügbar.

Gekauft habe ich sie bei Run2Day in Bergen op Zoom. Alex van Tilburg, selbst aktiver Läufer, steht einem dort mit Rat und Tat zur Seite.

Und dann erst die Challenges in der Nike-Community. Du läufst mit oder auch gegen andere und sammelst Kilometer für Deine Stadt, für Zeeland oder für die Friends der Fantastic Four. Die 4 Ultraläufer (Leonie, Martine, Richard und Ritchie) haben sich vorgenommen mehr Kilometer zu laufen als alle ihre Freunde. Und das wollen wir natürlich verhindern ; – )

Das alles ist pure Motivation. Der erste Weg nach dem Laufen geht zum PC, schnell die Kilometer hochladen und sehen was die Konkurrenz so macht. Aber Konkurrenz ist natürlich das falsche Wort. Alle verbindet der Spaß am Laufen und so twittern Ultraläufer und Gelegenheitsjogger miteinander und berichten über ihre Lauferfahrungen. Der/die eine twittert über die 100 km von gestern und der/die andere über den 5 km -Lauf. Jeder ist zu Recht stolz auf seine persönliche Leistung und so soll es ja auch sein.

In der Vorbereitung auf dem Marathon in Utrecht, den ich im April laufen werde, stehen jetzt logischerweise längere Abstände auf dem Trainingsplan. Zur Zeit ist es verdammt kalt, aber sogar dann musst Du unterwegs trinken. Das Ganze wird, wenn es wärmer wird, noch wichtiger. Mit Trinkgürteln habe ich so meine Probleme. Eigentlich stören sie mich beim Laufen. Irgendwie ist es immer zu viel Bauch und zu wenig Gürtel ; – ) Jedenfalls beengt mich so ein Gürtel. Vor Monaten schon, beim Zeeuwse Trainingsloop, habe ich den Trinkrucksack von Marco gesehen. Er schwört auf den Salomon XT Advanced Skin 5 SLAB. Nicht die preiswerteste Variante aber er wird nicht über den Bauch geschnürt, sondern über der Brust. Er hat mir sofort gut gefallen, aber ich habe gezögert. Marco ist total zufrieden damit und auch andere erzählten nur Gutes. Also hatte ich mich jetzt doch entschlossen es zu probieren. Und da man bei Trailrunshop ein 14-tägiges Rückgaberecht hat, habe ich mir ihn mir tatsächlich bestellt. Gestern kam das Paket und der Rucksack sieht einfach toll aus. Die erste Anprobe fiel auch gut aus und morgen will ich, wenn der Winter in Zeeland das zulässt, den ersten langen Lauf damit probieren. Ich werde berichten, wie es war.

Aber Laufen ist auch nicht alles. Die Laufanalyse von Fabiola bei Rahm in Bonn hat das u.a nochmal eindrucksvoll bewiesen. Gymnastik oder Allgemeine Athletik sind die Zauberworte. Und dabei fielen mir alle meine Sünden ein. Das predigt der Coach ja auch schon immer. Ich muss mehr Gymnastik machen. Bauch und Rückenmuskulatur müssen gestärkt werden. Auch Stabi-Übungen gehören normalerweise zum Trainingsprogramm dazu. Tja …

Da kommt natürlich das Angebot von orthopedia-shop.de genau richtig. Sie stellen mir ein Balance Board zur Verfügung, welches ich ausgiebig testen darf. Das Wackelbrett, wie es auch genannt wird, soll die tiefliegende gelenknahe Muskulatur trainieren und gleichzeitig vor Verletzungen schützen. Das werde ich jetzt ausprobieren und hier später noch über meine Erfahrungen mit dem Balance Board berichten.

Morgen geht es aber erstmal wieder auf die Piste. #makeitcount

Jetzt geht’s los

Samstag, 15. Oktober 2011 | 5 Kommentare | Kategorie: Allgemein

Mitte Oktober und meine vorläufige Saisonplanung für 2012 steht. Mann, so früh war ich noch nie dran.

Aber dieses Jahr war/ist ja auch ein besonderes Jahr. Nach meinem ersten Ironman im Juli war irgendwie komplett die Luft raus. Im August nochmal ein kurzes Aufflackern bei der Volksdistanz in Kamperland mit der ersten Treppchen-Platzierung meines Lebens (3.Platz AK 50), aber danach stellte sich eine “Leere” ein, die ich so nicht erwartet hatte. Ich habe weiter trainiert, aber nicht wirklich ernsthaft. Mein Trainer sah es gelassen. Wenn man jahrelang auf einen Ironman hin arbeitet, ihn dann tatsächlich schafft, darf man danach auch in ein Loch fallen. Total normal, so seine Aussage. Die Motivation, die Lust auf den Wiedereinstieg und die Suche nach neuen Zielen kommt von selbst zurück.

Und genau so ist es. Ich weiß nicht, was es letztlich ausgelöst hat. Sicher waren die Läufe mit Fabiola und der permanent vorhandene Einfluss von Joachim maßgeblich beteiligt. Aber auch der Berlin-Marathon im TV,  die Berichte andere Läufer/Triathleten im Netz, wie z.B. der Bericht von John, oder der (fast)Sub3-Marathon von RunningRonald in Eindhoven oder, oder, oder..

Auf jeden Fall bin ich wieder da und kann es kaum noch abwarten. Ich habe Lust auf 2012. Letztes Wochenende habe ich bei einem Lauf mit Fabiola die Saison offiziell für eröffnet erklärt. Es kann losgehen. Das Motivationsloch ist gestopft und ich freue mich auf eine tolles Jahr 2012 mit vielen Höhepunkten und einem absolutem Top-Event.

Beim Triathlon stehen sicher die Halbdistanz in Stein und der Ironman 70.3 in Antwerpen (nach 2009 zum zweiten Mal) im Vordergrund. Daneben stehen aber auch Starts in Geel, Vlissingen, Kamperland und evtl. Spijkenisse auf meinem Wunschzettel. Und bei fast allen Starts ist auch der Coach mit von der Partie.

Nach einem intensivem Winterprogramm mit u.a. einer 15km Serie in Bergen op Zoom steht aber für mich als erste Herausforderung im April der Marathon in Utrecht auf dem Plan. Auch wenn ich das jetzt eigentlich noch nicht verraten sollte, will ich dort die 03:45 knacken. Schaun wer mal.

Tja, und im November dann New York. Fabiola und ich fliegen in die USA und starten gemeinsam beim ING New York City Marathon. Die Gänsehaut kommt schon beim Schreiben, wie wird das erst vor Ort sein? Fabiola und ich im Central Park. #yeah

Der Ironman ist Geschichte, das Motivationsloch ist gestopft.
Der Triathlet wird im Winter gemacht.

Jetzt geht’s los.

Häng den Haile ab

Montag, 26. September 2011 | 2 Kommentare | Kategorie: Allgemein

Ein Gewinnspiel der etwas anderen Art. Das Internetportal www.mygoal.de fordert seine Leser/Follower/Facebooker auf, Haile abzuhängen.
Auch wenn das am Sonntag schon einer geschafft hat, wird die Aufgabe trotzdem nicht leichter. Wie kann den unsereiner wohl den Haile abhängen?

Mathias von myGoal.de weist ausdrücklich auf die “speziellen” Regeln hin:

Finde einen Weg, den Marathon-Weltrekordinhaber (2:03:59 h / 2008 in Berlin) hinter dir zu lassen – wenigstens für ein paar Meter – und bring uns den Beweis! Blogge das bombastische Ergebnis auf deiner Webseite, dokumentiere deine Fabelzeit bei YouTube, speichere unglaubliche GPS-Trainingsprotokolle im Internet, schicke überwältigende Zielfotos via Twitter, schreibe Freunden bei Facebook, wie du es geschafft hast, Haile Gebreselassies Lauftempo zu toppen. Und das Wichtigste: Lass uns wissen, dass du mitgemacht hast!

Und das Wichtigste, die Frage ob der Schnellste gewinnt.
Nein, der Schnellste ist am Ende ja doch (fast) immer der Haile.

O.K., ihr wollt Haile abhängen? Dann kommt hier meine ultimative Möglichkeit für Alle:

Brooks organisiert in Zusammenarbeit mit myGoal.de
den 1. Häng den Haile ab – Lauf

Termin 30.10.2011 (Die Nacht der Zeitumstellung)

Start: 02:00 Uhr

Nach einer Stunde und 1 Sekunde wird das Rennen beendet und jeder Teilnehmer hat dann eine gewisse Strecke z.B. 10 km in nur einer Sekunde gelaufen, von 02:00 Uhr bis 02:00:01 Uhr

Jeder Teilnehmer erhält später eine Urkunde über seine “in einer Sekunde” gelaufenen Kilometer. Es gibt sogar eine Rangliste, da ja jeder unterschiedlich weit kommt ; – )

Somit hat jeder Teilnehmer Haile abgehängt

  • Für Brooks eine Möglichkeit die Wintertauglichkeit ihrer Produkte unter Beweis zu stellen
  • Für MyGoal.de die Möglichkeit die Wintertauglichkeit von Mathias unter Beweis zu stellen.
  • Und für uns alle die Möglichkeit, Haile abzuhängen.

Jetzt sind Brooks und myGoal.de am Zug. Macht was draus ; – )

Aktive Regeneration (2)

Mittwoch, 17. August 2011 | 2 Kommentare | Kategorie: Allgemein

“Opgepast, Achtung, bukken maar !! ”

Heute noch aktivere Regeneration:
Laufen, Boot fahren (bukken maar), Essen, Trinken, das volle Programm.
Abends Pizza bei Gaetano.

Aktive Regeneration (1)

Dienstag, 16. August 2011 | Keine Kommentare | Kategorie: Allgemein

Wer das ganze Jahr hart trainiert, hat auch mal eine Auszeit verdient.
Christine zu Besuch im schönen Zeeland.

Aktive Regeneration mal anders!!

(Fotos von Fabje)

Müde

Dienstag, 26. Juli 2011 | 4 Kommentare | Kategorie: Allgemein

Ich hätte nie gedacht, dass ein Wettkampf noch so lange nachwirken kann.
Genau das macht er aber. Zum Guten und auch zum Schlechten : – (

Ich schwebe immer noch auf der Triathletenwolke 7 und geniesse die Ruhe nach dem Sturm. Der Wettkampf und alles drumherum (besonders die Plakataktion) war super, aber was mindestens genauso toll war, sind die Reaktionen darauf, die vielen Kommentare im Blog, sms, tweets, Anrufe und, und, und.. Einfach klasse. Am Samstag gab’s ein “Ironmanfinishgrillen” mit Nachbarn. Auf den Grill kam aber Gott sei Dank nicht der Ironman sondern Steaks und Würstchen ; – )

Aber irgendwann muß das ja auch mal zu Ende sein. Es war ja schliesslich auch nur ein Triathlon. Jetzt müßte es eigentlich wieder mit dem Training weitergehen. In 2 Wochen starte ich in Kamperland und im September in Knokke. Aber ich bin müde. Irgendwie komme ich nicht richtig in Gang. Bei der ersten Laufeinheit mit Fabiola lautete ihr Kommentar anschliessend: “De ironman is een beetje moe”. Und Recht hatte sie. 3 oder 4 Tage später ne lockere Radtour mit meinem Bruder. Und anschliessend wieder müde. Am vergangenen Donnerstag Radtreff mit Christine, Beate und Marion. Abends: Na was wohl? Genau. Müde!!

Junge, junge. Was jetzt? Heute Abend gehe ich zum Lauftreff und auch der Coach hat sich angesagt. Das wird also keine Spielerei. Mal sehen, was passiert.

Ten yards to go

Donnerstag, 30. Juni 2011 | 1 Kommentar | Kategorie: Allgemein

Früher hab ich mir gerne American Football angesehen. Die NFL und der Superbowl gehörten eine Zeit lang zum Pflichtprogramm. Und als die NFL dann Anfang der 90er mit der World League den Football nach Europa zu bringen versuchte, war ich als Zuschauer dabei. Im Frankfurter Waldstadion haben Fabiola und ich tolle Spiele der Frankfurt Galaxy gegen die Dragons aus Barcelona oder Orlando Thunder vor manchmal 40.000 Zuschauern gesehen. Das Ganze hat sich dann aber so nicht durchgesetzt, ist später nochmal als NFL Europe in Erscheinung getreten und irgendwann ganz verschwunden.

Aber warum erzähl ich das überhaupt? (Fast) jeder Spielzug beginnt eigentlich damit, dass man vier Versuche hat 10 yards zu überbrücken. Also: Ten yards to go. Hat man das geschafft hat man wieder einen ersten Versuch, einen First Down für weitere 10 yards.

Irgendwie fiel mir genau das heute ein. Noch ten days to go. Noch 10 Tage bis zu meinem First Down, zu meinem ersten Versuch. Und dann gilt es nicht 10 yards zu schaffen sondern 226 km. Und als wäre das nicht schon schwer genug, musste ich auch unbedingt am letzten Samstag beim Triathlon in Oud Gastel ziemlich unkonventionell vom Rad absteigen. In einer Rechtskurve rutscht mir das Hinterrad weg und das Rennen war zu Ende. Jede Menge Schürfwunden und andere schöne Sachen waren das Ergebnis. Auch das Rad hat einiges abbekommen aber die Profis von Sport Fahrrad Hübel kriegen das schon wieder hin.

10 Tage Zeit für das Rad, 10 Tage Zeit für mein Knie, 10 Tage Zeit für meinen Coach mich zu beruhigen, 10 Tage Zeit für Fabiola sich auf die Zeit nach dem Ironman zu freuen, 10 Tage Zeit für die genaue “Wettkampfernährungsplanung”, 10 Tage Zeit für alles mögliche.

Mark Allison, der gerade 3100 Meilen durch die USA läuft, hat auf Twitter in einem seiner Tweets folgendes geschrieben:

“Think not about the finish line, nor the glory nor the accolades. Think only about taking the next step to those ends”.

So werde ich es machen. Wie sagte Christian zu Christine: ”Es ist auch nur ein Triathlon. Erst schwimmst du, dann fährst du Rad, danach noch Laufen und dann ist es auch schon vorbei.”

Genau, step by step.

Noch 10 Tage und dann: First down and 226 to go

Noch 20

Montag, 20. Juni 2011 | 2 Kommentare | Kategorie: Allgemein, Wettkämpfe

Das war eine (Tor)tour. Die Sauerlandtour des PSV war wieder mal eine echte Herausforderung. Der Name “Sauerlandtour” hat übrigens nichts mit dem Ort des Geschehens zu tun, sondern ist in der Tradition begründet. Dieses Jahr machten wir den Taunus unsicher. Das Höhenprofil versprach einiges und es sollte sogar noch härter werden. 500 km und gefühlte 50000 Höhenmeter später beendeten wir die Sache in einem unwahrscheinlichen Unwetter, nachdem wir 490 km Traumwetter hatten.

Nach der Tour eine kurze Verschnaufpause und dann begannen die Probeveranstaltungen des Bonn-Triathlon. Schwimmen (im Rhein), Radfahren im Siebengebirge und Laufen an der Rheinpromenade. All das wollen die Teilnehmer gerne vorher mal ausprobieren. Dann der Wettkampf. Für uns als Veranstalter ist dieses Wochenende anstrengender als jeder Triathlon. Aber auch das ging vorbei und das Training konnte wieder losgehen. Jetzt will ich mir den letzten Schliff für Zürich holen.

Am Samstag ging es dann gemeinsam mit Fabiola zum PZC Familieloop in Vlissingen. Es war die vierte Ausgabe und ich habe bis jetzt jeden mitgemacht. Also auch diesmal. Unterwegs treffen wir auf @birdblok und @viaroof , die ein schönes “Synchronlauf-Foto” von uns machen.

Der extrem starke Wind bremste uns allerdings mächtig aus. Trotzdem lief Fabiola eine tolle Zeit. Was sie in der letzten Zeit für Fortschritte macht, ist schon klasse. So langsam muss ich mir Sorgen machen ; – )

Sonntag stand dann der Zandvoortriathlon auf dem Programm. 10:30 Uhr traf ich mich mit meinem Coach bei der Startnummernausgabe in Zandvoort. Wegen der hohen Wellen in der Nordsee und des stürmischen Wetters wurde der Triathlon allerdings in einen Duathlon umgewandelt. Wie schade ; – ) Es lief super. Der Coach wurde dritter seiner AK und ich immerhin 10 in meiner AK. Die Laufstrecke war allerdings etwas holprig , dafür die Radstrecke natürlich der Knaller. 9 Runden über die Rennstrecke in Zandvoort. 40 km in Aero-Position, junge, junge… Im Ziel gab es dann einen Becher Wasser als Zielverpflegung. Na ja, es war halt nicht der Bonn-Triathlon.

Das war aber alles Nebensache. Die Form ist gut. Laufen ging nach der Tempo-Radstrecke auch gut, ich kann sehr zufrieden sein. Ein zweiter Leistungsdiagnostik-Test in der letzten Woche bei Britta Künzel bestätigte das Ganze. Hier ein kurzer Auszug:

Lieber Günter,
du hast deinen Re-Test mit einem ganz hervorragenden Ergebnis absolviert und dem Start beim IRONMAN ZÜRICH steht aus Sicht der Leistungsdiagnostik.de nichts im Wege. Letztendlich entscheidet aber im Wettkampf der Kopf und du solltest ganz bewusst mehr mentales Training in den Tagesablauf bzw. Training einbauen.

Genau, und damit sind wir auch schon wieder bei der mentalen Stärke. In meinem letzten Blog sprach ich von Zweifeln die es auszuräumen gilt. Und genau dafür war der Wettkampf in Zandvoort das Richtige. Ich fühle mich stark und gerüstet. Eigentlich kann ich es überhaupt nicht mehr abwarten. Aber nur die Ruhe ….

Noch 20 Tage. Just do it !

2011

Montag, 3. Januar 2011 | 3 Kommentare | Kategorie: Allgemein

Eigentlich wollte ich im Dezember noch einen Jahresrückblick schreiben. Aber wie das so geht, man nimmt sich vieles vor, schafft vieles, aber genauso viel bleibt auch liegen. Dann eben kein Rückblick sondern eine Vorschau.

2011 steht der Ironman Zürich auf dem Programm. Und mit ihm die ultimative Herausforderung für mich. Am 12. August 2006 habe ich mit einer Volksdistanz in Kamperland meinen ersten Triathlon gemacht. Im darauffolgenden Jahr habe ich an einigen Wettkämpfen teilgenommen und der Plan irgendwann, falls der Körper mitspielt, einen Ironman zu versuchen, wurde geboren. Auf einer Bootstour durch die Kanäle Frieslands enstand im September 2007 das “Projekt Eisenmann”. Erstmal nur eine kleine Excel-Tabelle in der Joachim grob die Stationen bis zum Ironman abspeicherte. 2008 Bonn, 2009 Antwerpen, 2010 etwas längeres (es wurde dann die AK-WM in Immenstadt) und 2011 zum runden Geburtstag und zur neuen Altersklasse das große Finale. Dazwischen noch jede Menge kleinere und größere Events und das Projekt Eisenmann stand. Zumindest auf dem Papier bzw. auf dem PC.

Die Excel-Tabelle habe ich heute noch und ich bin immer wieder erstaunt, wie die 2007 von Joachim geplanten Schritte tatsächlich Stück für Stück Wirklichkeit geworden sind. Natürlich gab es kleinere Änderungen. Der ein oder andere Wettkampf fiel weg oder kam hinzu. Aber die Eckpfeiler der Planung blieben bestehen.

Tja, und da jetzt Bonn, Antwerpen und ”Etwas Längeres” geschafft sind, kann es also dieses Jahr weitergehen. Das bedeutet natürlich auch Training, Training und nochmal Training. Die Saisonplanung für 2011 steht bereits. Ich werde vor Zürich in Oostkerke, Brugge und Oud Gastel an den Start gehen. Und da mit dem Ironman mein Leben hoffentlich nicht vorbei sein wird, gibt es nach Zürich im August nochmal Kamperland und im September zum fünften Mal Knokke.

Wer aufmerksam mitgelesen hat, wird feststellen, dass kein Start in Deutschland dabei ist. Tatsächlich ist einer meiner guten Vorsätze für dieses Jahr, öfter zu Hause zu sein. Bedingt durch meine zwei Wohnsitze bin ich dort halt nur am Wochenende. Das bedeutet zum Einen, dass ich meine Arbeitszeit reduzieren will und zum Anderen, dass ich mehr Wettkämpfe “heimatnah” machen werde.

Aber man muss es ja auch nicht direkt übertreiben mit den guten Vorsätzen: Im Mai geht es wie gewohnt 14 Tage in’s Trainingslager. Diesmal allerdings nicht nach Mallorca sondern nach Fuerteventura. Ein zweites Trainingslager Ende Juni, dann aber zu Hause im schönen Zeeland, soll für ausreichend Kilometer sorgen. Schaun wer mal.

Ich wünsche uns allen ein spannendes, intensives, fröhliches und vor allen Dingen gesundes Jahr 2011.

“Sólo lo que es intenso es bello.”
Antonio Saura (1930-1998), pintor español.

G.’s Intermezzo

Mittwoch, 22. Dezember 2010 | 1 Kommentar | Kategorie: Allgemein

De afgelopen weken was F. (mijn co-trainster) druk bezig om haar blog in leven te houden. En dat was niet vanzelfsprekend. Nog niet lang geleden wilde F. van dat hele computer gedoe helemaal niets weten. Naar haar mails kijken was nog het enige wat ze dan af en toe deed. Een beetje surfen op het web, maar dat was het dan.

En un momento dado vertelde ze me van de 23dingen cursus. “Hier moet je me helpen, anders red ik dat nooit”, zei ze. “En dan zijn we er snel van af ook.”

O.K., zei ik, vooruit dan. Mijn netbook kwam op de keukentafel terecht.

Toen begon het wonderbaarlijke. Eigenlijk wel een metamorfose. Hoe meer dingen er kwamen hoe enthousiaster werd ze. Het inrichten van de blog, het schrijven van de eerste posts, research doen op internet. Alles bleek opeens interessant en spannend te zijn. F. zat uren achter de computer en ik uren daarnaast om vragen te beantwoorden, tips te geven of gewoon uitleg te geven over bepaalde functionaliteiten. De cursus ging in feite niet alleen over de 23dingen, maar ook over het werken met een computer in het algemeen. Alles leek belangrijk. Soms verdwaalden we een beetje, soms ging het om heel andere dingen, maar meestal natuurlijk om die 23. En het beste was, dat mijn rol steeds kleiner werd. Ik was s’vrijdags nog maar net thuis, moest het netbook al op tafel en verdween F. achter het scherm. En daar bleef ze dan het hele weekeinde. Een hoogtepunt was zeker de brief aan Edwin en zijn brief terug. De reacties stroomden binnen en F. was echt verbaasd dat ook mensen, die ze helemaal niet kende, reageerden. Ze kreeg een gevoel wat communicatie via het web betekenen kon en dat het allemaal niet zo onpersoonlijk was als het vaak beschreven werd. Kortom, ze was geïnfecteerd door het web 2.0 virus.  Haar posts werden langer, haar research doelgerichter, het vinden van relevante informatie was geen probleem meer. Ook al verdwaalde ze nog steeds, maar dan wel bewust, zoekend, geïnteresserd in alles wat er met bloggen, twitteren, web 2.0 te maken had. Wat dat betreft was de cursus echt een succes en heeft ze (en ik trouwens ook) vele nieuwe dingen ontdekt. Ze bekijkt de nieuwe media nu vanuit een heel andere invalshoek.

Maar toch, nu de cursus bijna afgelopen is, ben ik blij dat het achter de rug is. Ten eerste heb ik nu in het weekeinde mijn netbook weer in mijn bezit ;-) , en wat nog belangrijker is, ik heb F. terug.

De afgelopen weken ging haar volledige aandacht uit naar de 23dingen en naar alles wat met web 2.0 te maken had. Er was bijna geen tijd meer voor andere dingen. En dat is, wat mij betreft, echt een problem bij mensen die zich helemaal in dit avontuur storten. Loslaten, de pc uit zetten, niet naar de laatste tweets kijken of naar de recente reacties op je blog wordt steeds moeilijker. Ik vind de nieuwe mogelijkheden die web 2.0 biedt spannend en informatief. Een leven zonder e-mails en internet kan ik me bijna niet meer voorstellen. Toch moet je je altijd ervan bewust zijn, dat er belangrijkere dingen zijn. Een boek, een gesprek, een fles wijn, noem maar op. Als je de juiste balans weet te vinden, dan kan het allemaal en dan kunnen we de voordelen van web 2.0 en het leven genieten. En daar gaat het uiteindelijk om.


Nächster Wettkampf: 03.03.2012