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Fabje rennt nach New York

Dienstag, 27. Dezember 2011 | Keine Kommentare | Kategorie: Wettkämpfe

Auf ihrem (unserem) Weg zum New York City Marathon im November 2012 hat Fabiola jetzt den nächsten Meilenstein geschafft. In Spijkenisse hat sie am 18. Dezember ihren ersten Halbmarathon gefinished. Und das Ganze unter nicht ganz einfachen Bedingungen, milde ausgedrückt. Auf ihrem Blog hat sie ausführlich darüber berichtet. Da aber nicht jeder holländisch versteht ; – ) habe ich ihren Bericht jetzt mal übersetzt:

Die Tatsache, dass ich am Sonntag, den 18. Dezember meinen ersten Halbmarathon laufen wollte, hatte ich geheim gehalten. Nicht weil es ein Geheimnis war, sondern weil ich selber sehr unsicher war ob alles klappen würde. Es war vorher schon einmal ein Termin ausgesucht worden …. der Halbmarathon in Eindhoven, aber ich war krank und konnte nicht starten. Die letzten Monate ging es mir, vorsichtig ausgedrückt, nicht besonders gut. Das bedeutete weniger Training, kleinere Abstände, bewusst  ruhiger und langsamer, und dabei froh sein, dass ich überhaupt noch etwas tun konnte und durfte. Für mein Selbstbewusstsein als Läuferin auf dem Weg nach New York waren diese letzten Wochen eher kontraproduktiv. Ich sah die schönen Ziele aus meinen Händen entgleiten und der nächste Schritt, der nächste Meilenstein schien immer weiter und weiter entfernt. Aber mein Coach und Mann glaubte weiter an mich. Als ich am Samstag Abend schon ein wenig nervös wurde, sagte G. “Wir werden morgen einfach einen schönen Ausdauerlauf machen, so wie wir es am Wochenende oft machen” O.K., das klang gut. Das konnte ich auf jeden Fall.
Bei der Ankunft war es zwar kalt aber insgesamt hatten wir eigentlich noch schönes Wetter. Wie froh war ich über meine Handschuhe, die ich einen Tag vorher von G. bekommen hatte. Sie waren kein überflüssiger Luxus, wie sich herausstellen sollte.

Bevor es endlich losging, noch schnell eine Banane …


… und Gefummel mit meiner Startnummer (man achte vor allem auf die Füße ; – ) )

Auf den Startschuß wartend standen wir auf der schönen Bahn von Spark und freuten uns über den zarten Sonnenschein.  Ich sagte zu G. “Wenn es so bleibt können wir froh sein”. Hinter uns schüttelte ein Herr lächelnd mit dem Kopf, hatte er doch den Regenradar verfolgt und gesehen, dass da noch was im Anzug war.

Irgendwo zwischen km 3 und 4 war es dann soweit. Pechschwarzer Himmel, Donner und Blitze, ganz nah, und Hagel, sehr sehr viel Hagel und ein harter Wind, der mir beinah vollständig die Sicht nahm. Ich orientierte mich nur noch an G.’s Schuhen, bestimmt 20 Minuten lang. Ohne mit ihm zu reden und ohne ihn anzuschauen wusste ich, dass mein Begleiter dachte: “Gleich hört sie auf. Noch einen Moment und sie gibt auf”. Aber ich hielt durch. Nach einer Zeit wurde es trocken, wieder etwas später kam die Sonne zum Vorschein und wir bekamen ein herrliches Laufwetter. Und jetzt begann dann auch endlich unser gemeinsamer Ausdauerlauf, unser Wochenendlauf! Genuss pur.
Nur das letzte Stück tat weh, aber dann auch wirklich weh. Mit einer Engelsgeduld redete mich mein coach die letzten 2 km in Richtung Ziel. “Du kannst es. Ich weiß, dass Du es kannst”. Dann, der unbezahlbare Moment, noch eine halbe Runde im Stadion, noch ein kleiner Sprint und dann über die Ziellinie in 02:24:32. Es ist keine schnelle Zeit aber es ist meine Zeit. Ich habe hart dafür kämpfen müssen aber ich habe es geschafft, der nächste Meilenstein ist erreicht.

“Deinen ersten Halbmarathon wirst Du nie vergessen” schrieb Tiny und ich weiß dass er Recht hat.

Léonie van den Haak @fabjerennt TRALALALALA *trots op jou*

Mein besonderer Dank geht natürlich an Günter und Jo, Danke coaches!!!

Soweit Fabiola’s Blogbericht über den Halbmarathon in Spijkenisse. Ich kann nur meinen Hut ziehen und freue mich auf die nächsten Wochenendläufe. Fabje, das hast Du super gemacht!!! Respekt!

Ihren Blog, nicht nur zum Thema Laufen, findet ihr unter www.fabjerennt.nl

Ironman

Montag, 11. Juli 2011 | 13 Kommentare | Kategorie: Wettkämpfe

Ich bin ein Ironman. Eigentlich könnte dieser Blog jetzt schon aufhören. Mit diesen vier Worten ist alles gesagt. Für diese vier Worte habe ich trainiert, gefiebert, gelitten. Und jetzt ist es geschafft.

Am vergangenen Mittwoch fuhren Joachim und ich nach Stühlingen-Lausheim in den Schwarzwald. Das ist nur ca. 70 km von Zürich entfernt aber auch 70 % günstiger. Wer die Schweizer Preise kennt, versteht uns. Dort hatten wir eine Bleibe im Gasthof Kranz. Bleibe ist etwas untertrieben. Es war eine wirklich sehr schöne Ferienwohnung. Wer also mal in der Nähe was sucht, absolut zu empfehlen. Donnerstag gab es dann eine lockere Radrunde und anschliessend die Besichtigung des Rheinfalls in Schaffhausen. Bekannt und berühmt, aber ich war tatsächlich noch nie da, also wie es sich für anständige Touristen gehört, mit dem Boot übergesetzt, das Museum besucht und entspannt.

Am Freitag ging es dann endlich nach Zürich um die Startunterlagen abzuholen. Die Vorbereitungen für das Wettkampfwochenende waren schon in vollem Gange und die Triathlonmesse war auch schon offen. Hier entschied Joachim, dass ich noch eine zweite Schwimmbrille kaufen solle. Nur für den Notfall. So eine Brille kann auch schon mal reissen. Ist mir noch nie passiert. Aber wenn der Coach das sagt, na gut. Brille gekauft. Um 13:00 Uhr fand die Wettkampfbesprechung statt. Auch eine Gelegenheit Claus mit Familie zu treffen. Claus macht jetzt schon seinen vierten Ironman und sagte gleich zu Anfang einen guten Spruch: “Ich habe einen großen Vorteil Dir gegenüber. Ich weiß was mich erwartet. Und ich habe einen großen Nachteil Dir gegenüber. Ich weiß was mich erwartet”.

Wir hielten uns nicht lange auf, checkten kurz die Location, wie man so schön sagt, und machten uns wieder auf den Weg nach Lausheim. Samstag morgen dann wieder nach Zürich. Für die Nacht von Samstag auf Sonntag hatten wir noch ein Zimmer im IBIS in Zürich gebucht, man gönnt sich ja sonst nichts. Joachim’s Wettkampf, er startet bei der neuen 5150 Serie (Olympische Distanz) war um 12:00 Uhr. Sein Rad musste aber bis 10:00 eingecheckt sein. Also waren wir früh am Wettkampfgelände und dann wurde ich des Feldes verwiesen. Bekam quasi die rote Karte. Aufenthaltsverbot für die Landiwiese. Da ich am Samstag erst um 18:30 Uhr mein Rad einchecken konnte, war Joachim das zu lange. Die Sonne schien, der Tag wird lang und ich laufe dann immer zwischen Radstrecke und Laufstrecke hin und her. Das gefiel ihm nicht. Also ab in’s Hotel. Füsse hoch, ein Schläfchen, Tour de France gucken, einfach nur klimatisiert relaxen. Wider Willen tat ich das dann auch, einem Trainer widerspricht man nicht, und konnte somit Joachim’s Rennen nicht Live verfolgen. Es lief super bei ihm und am Ende stand Rang 3 in seiner Altersklasse in der Ergebnisliste.

Wie abgesprochen kam ich dann abends zurück zur Landiwiese und mein Rad und ich trennten uns dort. Während ich zurück in’s Hotel fuhr, blieb mein Bike in der Wechselzone zurück. Immerhin schön eingepackt und nicht alleine. Ca. 2000 Räder hatten die Nacht für sich allein und auch Gesellschaft nötig. In der Nacht gab es nämlich nochmal richtig Regen mit Gewitter.

Sonntag morgen geht dann um 04:20 der Wecker. Nach meinem speziellen Wettkampffrühstück (Köllns Schmelzflocken mit Sojamilch und Honig) fahren wir zur Landiwiese. Dem Rad war nichts passiert und ich beginne meine Sachen zu ordnen. Am Freitag hatte ich bereits alles in verschiedene Beutel verpackt und somit war alles gut organisiert. Trotzdem noch tausend Mal geprüft. Habe ich alles? Liegen die Schuhe richtig? Was ist mit den Socken? Wo ist meine Schwimmbrille? Irgendwann signalisiert Joachim von der Seite, dass es langsam Zeit wird zum Schwimmstart zu gehen. Also los. Kurz vorher noch den Schwimmbeutel abgeben und dann stehe ich am Strand des Zürichsee. Gänsehaut. Angst? Nein. Nervosität? Ja. Wie oft vor Wettkämpfen denke ich: Was machst du hier? Bist du bescheuert? Oder größenwahnsinnig? Aber auch das geht wieder vorbei. Noch 15 Minuten bis zum Start. Am Strand stehen ca. 2000 Athleten. Wahnsinn. Ich ziehe meine Badekappe über und dann die Schwimmbrille. Peng!! Gerissen. Waaaas??? Das ist mir ja noch nie passiert. Kurze Panik. Noch 12 Minuten bis zum Start. Wo steht Joachim? Ah ja, linke Seite am Steg. Ich geh rüber und zeige ihm das Elend. Er lächelt und reicht mir die Reservebrille. Tja…

06:55 Uhr. Start der Profis. Nur noch 5 Minuten für uns. Dann die Durchsage 2 Minuten bis zum Start. Dann 1 Minute. Und “Peng”, los gehts. Schwimmen ist meine Angstdisziplin und ich kann wirklich immer noch nicht vernünftig kraulen. Aber meine letzten beiden Testwettkämpfe und einige Extraeinheiten im Vrijburgbad in Vlissingen zeigen Wirkung. Es macht sogar richtig Spaß. Ich fühle mich gut, das Geprügel hält sich in Grenzen und ich schwimme einfach. Meine Taktik heißt ja “step by step” Und daran halte ich mich auch. Erstmal eine Runde schwimmen und dann nach einem kurzen Landgang einfach nochmal ne Runde schwimmen. Kein Problem. Und es ist tatsächlich kein Problem. Nach einer für mich fantastischen Schwimmzeit von 01:32 laufe ich bereits wieder in die Wechselzone.

Jetzt Ruhe bewahren. Auch das hatte ich mir vorher vorgenommen. Die Wechsel ruhig und locker gestalten. Keine Panik. In Ruhe umziehen und rauf aufs Rad. Die 180 km Rad machen mir am wenigsten Sorge. In 6 Stunden will ich zurück sein. In der ersten von zwei Runden lerne ich die Strecke kennen. Es geht zuerst 30 km flach am Zürichsee entlang. Dann kommt die erste Steigung, aber auch die ist gut zu bewältigen. Bei km 50 gehts dann wieder hoch, diesmal schon etwas knackiger, aber auch noch locker zu schaffen. Dann gehts irgendwann an einer Bahnlinie entlang nochmal hoch. Die Steigung habe ich etwas unterschätzt und fahre auf dem dicken Blatt hoch, aber sie will irgendwie nicht aufhören. Egal, drüber und fertig. Dann gehts wieder runter zum Zürichsee, an der Wechselzone vorbei und zum Heartbreak Hill. Das ist wirklich klasse. Ein Gefühl wir am Alpe d’Huez bei der Tour. Die Zuschauer stehen an der Steigung und lassen nur eine schmale Gasse für die Athleten. Geil!!! Aber insgesamt ist die Steigung doch eher kurz. Dann gehts in die zweite Runde. Ein Blick auf meinen Tacho sagt mir dass ich einen Schnitt von 30,5 km/h gefahren bin. Eigentlich genau wir geplant. Trotzdem habe ich etwas Angst. Bei KM 71 habe ich Claus überholt, der natürlich schneller geschwommen war. Bin ich zu schnell? Ich drossele das Tempo etwas und fahre vor allen Dingen in den Steigungen etwas langsamer. Nach 06:19 Std. rolle ich in die Wechselzone. Oh, so langsam wollte ich die zweite Runde dann doch nicht fahren. Egal. Es geht mir gut. Schwimmen erledigt. Radfahren erledigt. Jetzt laufen.

Joachim steht an der Wechselzone. Begrüßt mich, beruhigt mich, lobt mich. Alles gut, alles prima. Jetzt schön locker loslaufen und vor allen Dingen Augen offen halten. Ich denke hää? Augen offen halten? Was führt er da schon wieder im Schild? Aber was soll’s. Ich muss los. Umziehen und raus auf die Laufstrecke. Oh Mann, tut das weh. Irgendwie von Anfang an. An einer Hauswand sehe ich ein Poster. Irgendeine Triathlon-Veranstaltung oder sowas. Der Typ auf dem Poster sieht aus wie Dirk. Ich komme näher und sehe dass es tatsächlich Dirk ist. Und zum Bild der Spruch: “Wir sind stolz auf Dich. Du schaffst das” Hey, wie geil ist das denn? Wahnsinn, ich lächele und laufe weiter durch eine Unterführung. Oben drüber sehe ich Fabiola, die “Hup,Hup” ruft. Noch ein Bild. Ja gibts das denn. Und so geht es immer weiter. Ich kann nicht mehr und sehe wieder ein Bild, diesmal von Marion: “Günter, mit Dir haben wir es geschafft, jetzt schaffst Du es mit uns. Gib alles” Und ich gebe alles. An manchen Bildern laufe ich in der ersten Runde vorbei. Tunnelblick. Joachim, der wie immer überall ist, gibt keine Ruhe. “Sie sind alle hier. Du musst sie nur finden”. Also weiter in die zweite Runde. Ach ja, und während der ganzen Zeit regnet es in Strömen. Nachdem ich vom Rad gestiegen war, gings los. Blitz, Donner und Regen. Aber was soll’s. Ich muss Bilder suchen. Da, wieder eins. Christine: “Was ich kann, kannst du doppelt. Venga,venga, venga!” In der dritten Runde hört der Regen auf und die Sonne kommt durch. Ich laufe, obwohl ich lieber liegen würde, ich trinke, ich esse und ich suche Bilder. Und dann Laurenz: “Was machen Sie hier?” Hammer, wieder ein echter Laurenz und ich denke, ja verdammt, was mache ich hier? Bin ich bescheuert? Und es gibt nur eine Antwort. Ja! Am nächsten Baum lacht mich Ilona an: “Ich bin bei Dir. Der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt”. Und als dann am nächsten Gitter nochmal Fabiola auftaucht: “Ich laufe mit Dir”, da weiss ich: Hier kannst du heute nicht aufgeben. Keine Chance. Venga, venga, venga. Und wieder ein Bild. Ganz Zürich hängt voll. Thomas: “…mit Deinem Willen, Deiner Kraft, Deiner Energie, Deinem Körper und Deinem Kopf …schaffst Du es!” Mann, der merkt sich aber auch alles. Jedes Bild hilft, jedes Bild gibt neue Kraft. Jetzt die Ahlborns. Mit “Irongünter, fit4iron, Günter get’s iron und Just do it” schieben mich Annette, Klaus und Hendrik nochmal an. In der letzten Runde sehe ich Isa: “Umdrehen lohnt nicht. Ist weiter” und Monika: “Los Günter. Du kriegst das hin!! Es ist nicht mehr weit. Lauf!”. Und recht haben sie. Weiter, immer weiter. Aber es tut weh. Ich sehe Leute mit Krämpfen, Leute die am Rand sitzen, die sich gegen Bänke lehnen, die humpeln. Und ich bin glücklich und dankbar, dass ich weiter kann. Die Oberschenkel sind kurzfristig anderer Meinung aber ich kann sie überzeugen. Stellt euch nicht so an, ich lauf auch etwas langsamer. O.K., so gehts, kein Problem. Jetzt gehts eigentlich nur noch um den Kopf. Der ganze Körper sagt schon seit 2 Stunden, dass es jetzt aber langsam mal genug wäre. Aber der Chef ist immer noch der Kopf und der sagt: Weiter!! Dann Susanne und Barbara am Strassenrand: “Bist Du der Prinz unserer Träume?” Hey, das war der Spruch vom Bonn-Triathlon. Und dann nochmal Fabiola: “Lächeln und fröhlich sein” Und ich lächele und bin fröhlich. Ich habe wirklich das Gefühl, dass alle an der Strecke stehen. Fabiola, die beste Ehefrau von allen, Dirk, Christine, Laurenz, Klaus, Annette, Hendrik, Isa, Susanne, Barbara, Marion, Ilona, Monika und Thomas. DANKE !!!!!

Und Joachim immer mitten drin. Mann, ohne Dich wäre ich nie hier. Da fehlen mir sowieso die Worte. Du weisst das!

Ich bin in der vierten Runde. Ich habe ein blaues Bändchen. Ich darf ins Ziel einlaufen. Und nach 12 Stunden 45 Minuten und 1 Sekunde mache ich das auch.

ICH BIN EIN IRONMAN!!!!

Unglaublich. Die Gefühle kann man kaum beschreiben. Na ja, eigentlich doch. Es ist fast wie nach jedem Wettkampf. Die meisten haben das schon mitgemacht. Es ist das was uns antreibt. Der Kick, das Erfolgserlebnis, die Freude über das Erreichte, die Erleichterung dass es vorbei ist und das Gefühl, dass man etwas ganz Besonderes geleistet hat. Im Moment des Finish unterscheidet es sich nicht vom Finish bei einer Volksdistanz oder Kurzdistanz. Die Wichtigkeit des Wettkampfs macht, glaube ich, den Unterschied. Die erste Volksdistanz, der erste Bonn-Triathlon, der erste Ironman. Das sind Momente, die man nicht vergisst.

Und dann, etwas später, denkt man auch nochmal über die Länge des Wettkampfs nach. 3,8 km schwimmen, 180 km radfahren und 42,2 km laufen. Das ist schon geil. Und dann lächelt man in sich hinein und ist verdammt stolz auf sich selbst.

Noch 20

Montag, 20. Juni 2011 | 2 Kommentare | Kategorie: Allgemein, Wettkämpfe

Das war eine (Tor)tour. Die Sauerlandtour des PSV war wieder mal eine echte Herausforderung. Der Name “Sauerlandtour” hat übrigens nichts mit dem Ort des Geschehens zu tun, sondern ist in der Tradition begründet. Dieses Jahr machten wir den Taunus unsicher. Das Höhenprofil versprach einiges und es sollte sogar noch härter werden. 500 km und gefühlte 50000 Höhenmeter später beendeten wir die Sache in einem unwahrscheinlichen Unwetter, nachdem wir 490 km Traumwetter hatten.

Nach der Tour eine kurze Verschnaufpause und dann begannen die Probeveranstaltungen des Bonn-Triathlon. Schwimmen (im Rhein), Radfahren im Siebengebirge und Laufen an der Rheinpromenade. All das wollen die Teilnehmer gerne vorher mal ausprobieren. Dann der Wettkampf. Für uns als Veranstalter ist dieses Wochenende anstrengender als jeder Triathlon. Aber auch das ging vorbei und das Training konnte wieder losgehen. Jetzt will ich mir den letzten Schliff für Zürich holen.

Am Samstag ging es dann gemeinsam mit Fabiola zum PZC Familieloop in Vlissingen. Es war die vierte Ausgabe und ich habe bis jetzt jeden mitgemacht. Also auch diesmal. Unterwegs treffen wir auf @birdblok und @viaroof , die ein schönes “Synchronlauf-Foto” von uns machen.

Der extrem starke Wind bremste uns allerdings mächtig aus. Trotzdem lief Fabiola eine tolle Zeit. Was sie in der letzten Zeit für Fortschritte macht, ist schon klasse. So langsam muss ich mir Sorgen machen ; – )

Sonntag stand dann der Zandvoortriathlon auf dem Programm. 10:30 Uhr traf ich mich mit meinem Coach bei der Startnummernausgabe in Zandvoort. Wegen der hohen Wellen in der Nordsee und des stürmischen Wetters wurde der Triathlon allerdings in einen Duathlon umgewandelt. Wie schade ; – ) Es lief super. Der Coach wurde dritter seiner AK und ich immerhin 10 in meiner AK. Die Laufstrecke war allerdings etwas holprig , dafür die Radstrecke natürlich der Knaller. 9 Runden über die Rennstrecke in Zandvoort. 40 km in Aero-Position, junge, junge… Im Ziel gab es dann einen Becher Wasser als Zielverpflegung. Na ja, es war halt nicht der Bonn-Triathlon.

Das war aber alles Nebensache. Die Form ist gut. Laufen ging nach der Tempo-Radstrecke auch gut, ich kann sehr zufrieden sein. Ein zweiter Leistungsdiagnostik-Test in der letzten Woche bei Britta Künzel bestätigte das Ganze. Hier ein kurzer Auszug:

Lieber Günter,
du hast deinen Re-Test mit einem ganz hervorragenden Ergebnis absolviert und dem Start beim IRONMAN ZÜRICH steht aus Sicht der Leistungsdiagnostik.de nichts im Wege. Letztendlich entscheidet aber im Wettkampf der Kopf und du solltest ganz bewusst mehr mentales Training in den Tagesablauf bzw. Training einbauen.

Genau, und damit sind wir auch schon wieder bei der mentalen Stärke. In meinem letzten Blog sprach ich von Zweifeln die es auszuräumen gilt. Und genau dafür war der Wettkampf in Zandvoort das Richtige. Ich fühle mich stark und gerüstet. Eigentlich kann ich es überhaupt nicht mehr abwarten. Aber nur die Ruhe ….

Noch 20 Tage. Just do it !

40 Tage

Dienstag, 31. Mai 2011 | 2 Kommentare | Kategorie: Wettkämpfe

Nachdem ich im April beim Powerman in Horst a.d. Maas gestartet bin, ging es am vergangenen Sonntag in Oostkerke/Belgien beim ersten Triathlon der Saison gleich richtig zur Sache. Erst zwei Tage vorher war mir aufgefallen, dass es dort eine Windschattenfreigabe gibt. Na ja, dachte ich noch, das wird was werden. Mein erster Triathlon ohne Windschattenverbot. Das Wichtigste zuerst: Ich lebe noch. Auf der nicht ganz 40 km langen Strecke mußten 5 Runden um den Ort gefahren werden. Immer volle Pulle, die ersten 2 Runden in einer Gruppe, die auf Teufel komm raus, Gas gab. Ich fuhr am Anschlag und musste die Truppe dann auch fahren lassen. Dann hing sich ein Mitstarter an mein Hinterrad und wir fuhren die nächsten 3 Runden zusammen, immer schön an der Spitze abwechselnd. Aber dadurch halt auch weiter Vollgas. Immer nur eine kurze Erholung am Hinterrad und dann wieder nach vorne. Da der Kollege eine Welle nach mir gestartet war, verabschiedete ich mich nach meiner letzten Runde. Ich sah ihm an, dass er jetzt lieber auch in die Wechselzone abgebogen wäre. Statt dessen musste er noch eine Runde dranhängen.
Aber als das Laufen für mich dann begann, merkte ich, dass ich wohl alle meine Körner irgendwo da draussen auf der Radstrecke verbraucht hatte. Nur 10,5 km Laufen. Das durfte doch kein Problem sein, oder doch? Die erste von drei Runden “kroch” ich über die Strecke, in der zweiten Runde gings dann schon besser und die dritte Runde lief ganz gut. Insgesamt war ich aber mit der Laufzeit nicht zufrieden. Aber wieder was gelernt. Wer sich auf der Radstrecke komplett abschiesst, kann auf der Laufstrecke nicht mehr viel erwarten. Ist ja auch logisch.

Jetzt geht es im Sauseschritt weiter. Eine PSV-Tour, zwei Volksläufe und 3 Triathlons trennen mich jetzt noch von meinem ersten Ironman. Das sind noch 40 Tage volles Programm, 40 Tage Vorfreude aber auch 40 Tage voller Zweifel.

Aber diese Zweifel gilt es auszuräumen und das gelingt mir auch. Wenn ich sehe wie sich Fabiola für ihr Ziel reinhängt, wie seriös  Christine und Dirk  trainieren und wie sich die fit4bonn-Truppe auf den Bonn-Triathlon vorbereitet, dann weiß ich: Ausdauer ist wichtig, Schnelligkeit ist wichtig, aber mentale Stärke ist das A und O.

40 Tage noch.  Just do it !

Zeeuwse Kustmarathon

Sonntag, 3. Oktober 2010 | 5 Kommentare | Kategorie: Wettkämpfe

Zeeuwse KustmarathonDe mooiste en  zwaarste van Nederland. Zo wordt hij genoemd en het is waar ook. Wat een uitdaging. 

 

Seit 9 Jahren wohnen wir jetzt bereits in Zeeland, seit 5 Jahren mache ich Sport und jetzt endlich habe ich auch den Kustmarathon gelaufen. Die Strecke geht von Burgh-Haamstede nach Zoutelande. Über Strand, Dünen, Treppen, Dämme und was es sonst noch schönes an Zeelands Küste gibt. Und das Ganze immer mit Gegenwind. Allerdings war der dieses Jahr sehr zurückhaltend. Nachdem im letzten Jahr der Sturm die Läufer extrem ausgebremst hatte, schien diesmal beim Start in Burgh-Haamstede sogar die Sonne.

startnummerMit dem Glockenschlag der Kirche ging es dann 15 Sekunden nach 12:00 Uhr auf die 42,195 km Strecke. Wie immer, lief ich voll motiviert und voller Elan los. Das erste Stück ging an sehr vielen Zuschauern vorbei aus dem Ort hinaus und in ein kleines Waldstück (ja, das haben wir hier auch), danach ging es das erste Mal auf den Strand. Allerdings nur ein kleines Stück und dann wieder auf asphaltierten Untergrund. Und jetzt die Oosterscheldekering, de Pijlerdam, das beeindruckende Bauwerk, welches die Oosterschelde vom offenen Meer abtrennt. Hier lief es einfach klasse. Ohne großen Gegenwind konnte ich richtig Fahrt aufnehmen (zuviel Fahrt vielleicht?) Als es in Vrouwenpolder dann wieder auf den Strand ging, hatte ich 20 Kilometer hinter mir und fühlte mich super. Allerdings merkte ich auch, dass ich wohl etwas zu schnell unterwegs war. Na ja, somit hatte ich ein Polster für das schwierige Stück am Strand rausgelaufen. Auf dem Strand wurde es dann tatsächlich schwierig. Gefühlte 5000 Mann rannten an mir vorbei. Die geübten Strandläufer hatten deutlich weniger Probleme mit dem Untergrund als ich. Aber ich hatte ja ein Polster. Nun, das war allerdings schnell aufgebraucht und als ich nach 6 oder 7 Kilometern den Strand wieder verließ, war das Polster weg. Nun gut, auch nicht schlimm. Der Strand war ja, bis auf eine kleine Ausnahme kurz vor dem Ziel, abgearbeitet. Wenn ich jetzt wieder Fahrt aufnehmen könnte, wäre alles wieder im Lot. Tja, ich hätte mir die Strecke vielleicht vorher doch mal genauer anschauen müssen. Nach dem Strandstück begann nun eigentlich erst der richtig schwere Teil. Es ging durch das Dünengebiet zwischen Oostkapelle und Domburg und das hatte es in sich. Ständig auf und ab, steile Treppen hoch und runter, rutschige Untergründe und zu allem Überfluß begann es jetzt auch noch zu regnen. Ich wurde mächtig gebremst und sah meine Minuten dahin schwinden. Aber nachdem ich in Immenstadt am Ende gehen musste, kam das hier natürlich nicht in Frage. Alles, nur nicht gehen. Also immer weiter, aber in deutlich reduziertem Tempo. Als es dann nach Westkapelle ging, gab es endlich nochmal ein Stück flachen asphaltierten Weges, der sich aber hinter dem Ort gleich wieder in das übliche Dünen auf und ab änderte. Die letzten Kilometer waren verdammt schwer. Ich wusste, ich muß noch einmal auf den Strand aber wann? Erst nach KM 40 ging es nochmal runter, dann allerdings wirklich nur kurz und am Ende war dann auch schon Zoutelande in Sicht. Rauf auf den Deich, einmal oben am Ziel vorbei, runter in die Langstraat (an diesem Tag Via Gladiola genannt) und ab in’s Ziel. Was für eine Erleichterung. Durchgefroren und nass, aber happy. Die Co-Trainerin stand in der Langstraat und freute sich mit mir über das Finish in 04:12:20. Beim Halbmarathon lag ich noch bei 01:53, aber der zweite Teil war echt der Hammer.

De mooiste en zwaarste van Nederland.
Afzien en toch genieten. Elke spier voelen en toch niet opgeven. Want de finish halen is de droom die je in vervulling wilt laten gaan. En dan na de finish … Even de gedachte “nooit meer”, maar al snel reikhalzend uitzien naar de volgende.

Grenzen

Dienstag, 3. August 2010 | 5 Kommentare | Kategorie: Wettkämpfe

Der Sportler sucht seine Grenzen, er geht über seine Grenze hinaus, er hat seine Grenze erreicht, der Wettkampf war grenzwertig …..
Immer wieder liest man solche oder ähnliche Sätze. Und immer überlege ich, was ist eigentlich die Grenze? Oder besser gesagt, wo liegt sie? Und kann man tatsächlich über sie hinausgehen? Oder ist einfach irgendwann Schluss?

Am Sonntag habe ich sie kennengelernt. Eigentlich war ich auf diese Begegnung vorbereitet, aber trotzdem hat es mich schwer erwischt.

ITU-WM ImmenstadtIn Immenstadt wurde die ITU-Weltmeisterschaft der Langdistanz ausgetragen und die Strecke von 4/130/30 passte hervorragend in meine Langzeitplanung. Ich habe eigentlich jedes Jahr meine Distanz gesteigert und so sollte es nach Volksdistanz (2006), Olympische Distanz (2007), Bonn-Distanz (2008) und Ironman 70.3 (2009), diese Jahr also eine weitere Steigerung geben. Und es war eine Steigerung, und was für eine.

4 km Schwimmen. Hört sich erstmal nicht so schlimm an. Aber bei meinen Schwimmleistungen ist das schon mal eine echte Herausforderung. In 01:45 wollte ich das erledigen, und tatsächlich, ich habe es sogar in 01:32 geschafft. Für gute Schwimmer eine Katastrophenzeit, für mich ein Erfolg !!!! Die Strecke erscheint mir endlos lang und wegen der tief stehenden Sonne ist das Ziel nur zur erahnen. Trotzdem nicht verschwommen und den Ausstieg auf Anhieb gefunden. In Ruhe gewechselt und rauf aufs Rad. Im Zentrum von Immenstadt geht es dann sofort den berühmten Kalvarienberg hoch. Auf beiden Seiten stehen zahlreiche Zuschauer, die dich den Berg hoch schreien. Das macht Spaß !!!! Aber das mit dem Spaß relativiert sich später. Die Radstrecke hat viele schnelle Abfahrten, aber leider auch dementsprechend viele Steigungen. Ständig geht es auf und ab. Irgendwann kommt mir mein Trainer entgegen und brüllt mir noch hinterher. Mann, der sieht aber auch alles. Er rast die Abfahrt runter, ich quäle mich den Berg hoch. Nach 130 km geht es endlich in die zweite Wechselzone. 6 Stunden und 49 Minuten bin ich jetzt insgesamt schon unterwegs. Im Zelt kurz hinsetzen und die Laufschuhe anziehen. Mir gegenüber sitzt ein Australier, der nicht mehr weiter will. Aus die Maus. Aber ich muss weiter. Also raus aus dem Zelt und rein ins Stadion. Eine Runde und dann geht es in eine 3 km Schleife in die Immenstadter Innenstadt, danach wieder durch das Stadion und in eine 7 km Schleife in die andere Richtung. Das Ganze einfach dreimal und die 30 wären erledigt. Tja,… Die erste Runde läuft noch wie geplant aber danach wird es schwer. Bei km 14 kann ich nicht mehr. Ich bin total erledigt. Ich zögere es noch etwas hinaus aber schließlich muss ich gehen. So eine Sch… Das musste ich bisher noch nie. Aber ein Blick auf die Uhr sagt mit, dass ich jetzt auch schon fast 8 Stunden unterwegs bin. Junge, junge, bin ich kaputt. Ich fange wieder an zu laufen. Wieder geht es durch das Stadion. Hier kannst du natürlich nicht gehen. Also alle Kräfte noch mal mobilisiert und weiter. In der Stadt ist Gehen auch nicht wirklich schön. Also auch da, kämpfen und durch. Endlich geht es wieder in die andere Richtung. Kein Stadion, keine City, kein Zuschauer, endlich wieder mal gehen. Ich weiß jetzt dass ich die 10 Stunden nicht mehr schaffen kann. Aber ich darf einfach nicht aufgeben und fange wieder mit dem Laufen an. Und wieder kommt das Stadion und wieder kommt die City und wieder laufe ich, obwohl ich nicht mehr laufen will. Und auch nicht mehr kann? Da ist die Grenze, ich kann sie sehen und sie sieht verdammt hässlich aus. Aber ein wenig geht noch und ich erinnere mich an den Song, den mir mein Motivationsguru gestern extra noch vorgespielt hat:

Everybody hurts von R.E.M
Manchmal läuft eben alles schief.
Und jetzt ist es Zeit, darüber zu singen
Wenn sich dein Tag wie eine Nacht anfühlt,
(halte durch, halte durch)
Wenn du das Gefühl hast,
dass Dir alles entgleitet (halte durch)
Wenn du denkst, du hättest genug von diesem Leben,
halte durch.

Endlich im ZielGeiles Lied, und ich sage mir ständig: Hold on, hold on, hold on.
Und ich halte durch. Die letzten Kilometer laufe ich wieder durch und merke, dass ich noch unter 10:15 ankommen kann. Knapp unter 10 Stunden hatte ich eingeplant und in knapp über 10 laufe ich ins Ziel.
10:11:42 steht auf der Uhr als ich total erschöpft über die Ziellinie laufe. Mein Coach, der schon nach 07:21:09 als zweiter seiner Altersklasse ins Ziel gekommen war, steht hinter der Linie und empfängt mich mit Beifall und kalten Getränken. Eine der unzähligen freundlichen Helferinnen umsorgt mich mit nassen Schwämmen und kühlt mich sanft auf Armen, Beinen und Rücken. Herrlich!

Tja, habe ich die Grenze jetzt wirklich gesehen? War dies das Limit? Oder bin ich sogar darüber hinaus gewesen? Geht da noch mehr oder ist hier Schluss?
Eine Antwort kann ich nicht geben. Ich glaube, dass niemand hier eine Antwort hat. Ich weiß nur, dass ich mich einer Grenze genähert habe und in genau diesem Moment gedacht habe, hier ist jetzt Schluss. Und trotzdem ging es weiter.  Und jetzt, zwei Tage später, glaube ich, dass es auch noch weiter geht. Hold on.

TriStar 111

Sonntag, 27. Juni 2010 | 3 Kommentare | Kategorie: Wettkämpfe

Nach diversen Starts geht es jetzt langsam Richtung ITU-WM in Immenstadt. Die Herausforderung auf dieser Strecke (4/130/30) zu bestehen, wird mir langsam aber sicher immer deutlicher. Werde ich es schaffen? Habe ich mir zuviel vorgenommen? Die Zweifel nehmen zu, aber der Optimismus gleichzeitig auch. Maßgeblich dazu beigetragen haben natürlich die zwei Starts unter “tropischen” Bedingungen in Worms und gestern in Oud Gastel.
In Worms fand die erste Ausgabe des TriStar 111 statt. Mit den ungewöhnlichen Streckenlängen (1/100/10) betrat das Orga-Team um Lothar Leder Neuland. Zusammen mit Joachim bin ich bereits am Vortag angereist. Das war sogar Pflicht, denn man musste sein Rad bereits am Samstag einchecken. Alles lief sehr professionell ab. Die Orga war klasse und bei der Pasta-Party auf Pfälzisch klärte Lothar in der Wettkampfbesprechung alle offenen Fragen.
Am Sonntag also früh aus den Federn, denn der Start war für 08:00 Uhr angesetzt. Geschwommen wurde in einem Hafenbecken des Rheins. Neu war auch die Form des Starts. Es gab einen Jagdstart. Alle 2 Sekunden liefen 2 Athleten über die Zeitmatte und in’s Wasser. Für mich war diese Form des Starts genial. Es gab kaum Gedränge und ich konnte schön locker mein Ding schwimmen. Joachim war natürlich etwas anderer Meinung, da er als schneller Schwimmer jede Menge Leute überschwimmen musste und dadurch gebremst wurde. Vom Schwimmausstieg war es dann eine ziemlich lange Strecke bis zur Wechselzone. Aber wer den Bonn-Triathlon organisiert, darf sich darüber sicher nicht beschweren : – )
In der Wechselzone zuerst den Beutel holen, dann im Zelt umziehen und rauf auf’s Rad. Das hatte schon Ironman-Atmosphäre. Überhaupt fühlte man sich immer in einem professionellen Rennen, alles war prima geregelt. Nach einer sehr schönen leicht hügeligen Radstrecke ging es auf den abschliessenden Lauf. 10 km sollten ja kein Problem sein. Aber weit gefehlt. Die extreme Hitze und die 100 km in den Beinen machten das Laufen doch noch zur Qual. Aber wer ein Ironman werden möchte, darf natürlich nicht gehen. Also immer weiter und insgesamt noch mit einer prima Zeit gefinisht. Laufe ich in Bestzeit ca. 45 Minuten auf 10, habe ich es hier immerhin noch in 51 Minuten geschafft. Am Ende kam dann eine Zeit von 04:29:58 raus.
Joachim lag richtig super im Rennen, wurde aber aufgrund eines Problems mit seinen Laufschuhen noch gebremst und verlor 2 Plätze in der AK. Somit kam für ihn ein 4. Platz in der AK raus. Platz 2 wäre drin gewesen, aber es hat nicht sollen sein.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass Worms ein super Wettkampf war, die ungewohnten Distanzen richtig klasse sind (sehr schnelle Regeneration) und ich trotz extremer Hitze durchgehalten habe. So muss das sein.

Tja, und da das mit der Hitze so toll war, kam es gestern in Oud Gastel beim West Brabant Triathlon gleich wieder zu einer solchen Hitzeschlacht. 1/3 Triathlon nennen die Holländer diese Distanz (1300/60/14). Und auch gestern habe ich alles gegeben und der Hitze getrotzt. In 03:29:00 den 1/3 Triathlon, letztes Jahr in Antwerpen den ½ Triathlon in 05:22, also das kann doch noch was werden nächstes Jahr in Zürich.

Aber zuerst muss ich Immenstadt schaffen. Und das wird richtig schwer. 2000 Höhenmeter auf 130 km Radstrecke und dann noch 30 km laufen. Das wird echt der Hammer. Und dass ich vorher noch 4 km schwimmen muss, erleichtert die Sache sicher nicht.

Aber egal.

Immenstadt: Ich komme !!

2010

Mittwoch, 31. März 2010 | 2 Kommentare | Kategorie: Wettkämpfe

Das Jahr fängt gut an. Nachdem ich im Februar und März einen 25er in Holland und einen 10er beim Fliegerhorstlauf in Wahn gelaufen bin, sollte es jetzt beim Freiburg-Marathon zum zweiten Mal über die lange Distanz gehen.
Ich war gut drauf und wollte gerne meine Zeit von Rotterdam unterbieten. 2 Runden rund um und quer durch Freiburg waren zu laufen. Und es lief ….
Eigentlich wollte ich diszipliniert einen 05:30er Schnitt laufen, was Bestzeit bedeutet hätte, aber ich lief natürlich wieder mal zu schnell los. Obwohl, diesmal war das nicht wirklich zu schnell. Es passte einfach alles. Die Stimmung an der Strecke war super und die erste Runde machte echt Spaß. Ich lief einen 05:15er Schnitt und hatte nicht das Gefühl zu schnell zu laufen. In der zweiten Runde finge es leicht an zu regnen und ich wurde vorsichtiger. Das Tempo etwas raus und weiter. So langsam rechnete ich mir eine Zeit unter 03:50 aus, was eine Verbesserung um 10 Minuten gegenüber Rotterdam bedeutet hätte. Und tatsächlich, ich hielt das bis zum Ende durch, lief die letzten beiden Kilometer übervorsichtig um ja nicht einzubrechen. Bei 03:49:05 schlug ich an und war happy. Ziel mehr als erreicht. Jetzt ist etwas Regeneration angesagt. Nächste Woche geht’s für 14 Tage nach Mallorca zum Radeln.
Endlich Radfahren! Endlich Sonne!

6 – x

Montag, 3. August 2009 | 1 Kommentar | Kategorie: Wettkämpfe

Antwerpen Ironman 70.3Die erste Teilnahme an einem Ironman 70.3 und somit auch der erste Start über diese Distanz (1,9/90/21,1) sollte mein Saisonhöhepunkt in diesem Jahr sein.
Start ist erst ab 11:00 Uhr, somit kann ich noch gemütlich zu Hause frühstücken, bevor ich mich auf den Weg nach Antwerpen mache. Da der Coach in Kanada weilt, um dort an den World Police an Fire Games teilzunehmen und die Co-Trainerin gesundheitlich leicht angeschlagen ist, mache ich mich also alleine auf den Weg. Die Wettervorhersage verspricht nichts Gutes. Während es in Zeeland nur leicht tröpfelt, schüttet es in Belgien wie aus Eimern. Das kann ja heiter werden. In Antwerpen angekommen lässt der Regen etwas nach. Ich suche mir einen Parkplatz, ziehe mich um und packe mein Rad aus.
In Antwerpen gibt es 2 Wechselzonen. Die Laufklamotten für die Wechselzone 2 habe ich gestern bereits abgegeben, somit kann ich direkt zur Wechselzone 1 und zum Schwimmstart radeln. Der Check-in geht schnell und die Wechselzone ist übersichtlich aufgebaut. Jeder hat einen festen Platz. Der Regen wird wieder stärker und dazu gesellt sich noch ein kalter Wind. Alle ziehen so schnell wie möglich ihren Neo an, um wenigsten ein wenig geschützt zu sein. Ich überlege, ob ich später mit Regenjacke fahren soll oder nicht. In dem Moment kommt wieder ein Eimer Wasser runter und die Entscheidung ist gefallen. Zum ersten Mal werde ich wohl einen Triathlon mit Regenjacke fahren.
Langsam begeben sich alle zum Start. Die Pro’s starten um 11:00 Uhr, danach die Agegrouper in 6 Wellen. Ich bin in der letzten Welle, werde also wieder mal von hinten starten. Bei meinen Schwimmqualitäten, bedeutet das: Von ganz hinten!
Aber egal. Die Taktik “Einsamer Wolf”, von Co-Trainerin F. vor zwei Jahren “erfunden”, kommt heute wieder zum Tragen. Egal was vor mir passiert, ich mach mein Ding und greife von hinten an.
Mein Ziel heisst heute: 6 – x.
1 Stunde Schwimmen, 3 Stunden Radfahren und 2 Stunden Laufen, macht zusammen 6.
Bei jeder Disziplin gilt es also x Minuten rauszuholen.
Um 11:17 Uhr startet mein Gruppe und, oh Wunder, das Schwimmen funktioniert gut. Ich schwimme ruhig, konzentrier mich auf Christian’s Anweisungen (Kopf tiefer, beim Atmen nur leicht seitlich usw. usw.) und kraule die ganzen 1900 Meter durch. Das ist schon mal der erste Sieg.
Raus aus dem Wasser, rein in’s Wasser. Es regnet weiter gnadenlos und der Wind ist auch nicht wärmer geworden. Auf dem langen Weg durch die Wechselzone wird klar: Regenjacke ist angesagt, vor allem gegen die Kälte.
Und dann endlich meine Lieblingsdisziplin. Trotz Kälte und Regen fühle ich mich von Anfang an wohl auf dem Rad. Ich habe Lust!!! Mache also ordentlich Druck und gebe richtig Gas. Mein Rad läuft super, ich sitze gut, alles passt. Die Strecke läuft durch das Hafengebiet von Antwerpen. Unterwegs laufen viele Eisenbahnschienen quer über die Strecke, die aber alle mit Matten abgedeckt sind. Trotzdem rappelt es ordentlich und links und rechts liegen Flaschen, Riegel, Schläuche und was man sonst noch so verlieren kann. Beim km 28 überholen mich die Pro’s, die da aber schon in der zweiten Runde sind. Mann, sind die schnell. Ich gebe alles aber sie fliegen nur so an mir vorbei. Wahnsinn, was die drauf haben.
Bei km 40 hört der Regen auf und die Strecke trocknet langsam ab. Leider fängt es später wieder an und auf den Gegenwind-Passagen bläst es mir verdammt kalt um die Ohren. Ich freue mich über meine Regenjacke.
Endlich geht es wieder in das Zentrum von Antwerpen. Ich rolle “langsam” aus und fahre in die Wechselzone. Ein Blick auf meine Zeit sagt mir, dass ich schnell unterwegs war und die 3 Stunden um 15 Minuten unterboten habe. Prima. Jetzt noch Laufen.
Junge, das fällt schwer. Nach wenigen Metern biegt man auf den Großen Markt ab. Hier ist auch das Ziel. Der Markt steht voller Zuschauer, die einen begeistert anfeueren. Eine große vollbesetzte Tribüne macht das Ganze komplett. Klasse. Es geht in die erste von 3 Runden. Die Laufstrecke verläuft durch die Antwerpener Innenstadt. Der Regen hört auf und die Sonne kommt zum Vorschein. Die vielen Zuschauer entlang der Strecke entschädigen für die verregnete und einsame Radstrecke. Aber das Laufen fällt trotz den jetzt immer besser werdenden Bedingungen viel schwerer als das Radfahren. Ich bin nun auch schon fast vier Stunden unterwegs und merke dass meine Kräfte schwinden. Aber ich beisse die Zähne zusammen und laufe einfach immer weiter. Jede Runde über den Großen Markt gibt wieder neuen Optimismus. 6 – x ist die Devise und ich spüre, dass es klappen kann. Ich habe keine Ahnung wie schnell oder langsam ich geschwommen bin, weiß aber, dass ich 15 Minten beim Radfahren rausgeholt habe. Und 10-15 Minuten dürften auch beim Schimmen drin gewesen sein. Also auch wenn ich die 2 Stunden beim Laufen nicht unterbiete, kann ich mein Ziel trotzdem erreichen. Aber sicher ist sicher. Nicht nachlassen. Ich motiviere mich dauernd selbst und das klappt auch ziemlich gut. Plötzlich höre ich meinen Namen. Eric vom Herentalse Triathlon Club ist an der Strecke und feuert mich an. Gutes Gefühl.
Die letzte Runde. Jetzt kann nichts mehr schief gehen. Jede Kurve nur noch einmal. Jede Straßenecke nur noch einmal. Und endlich gibt es das letzte von 3 Bändchen. Jetzt nur noch 1 km bis zum Ziel. Ich gebe nochmal richtig Gas und laufe auf den Großen Markt. Die Tribüne klatscht nur für mich, ich reiße die Arme hoch und laufe überglücklich in’s Ziel ein. Hinter der Finishline überreicht mir Marc Herremans persönlich die Medaille. Wer ihn und seine Geschichte kennt, kann sich vorstellen, dass ich darauf besonders stolz bin.

6 – x war die Aufgabe.
05:22:36 ist das Ergebnis.

Ich lese die Zeit auf der Anzeigetafel und kann es zuerst nicht glauben. Ich warte im Ziel bis die vorläufigen Ergebnisse aufgehangen werden und siehe da: Es stimmt.
Schwimmen: 38:37, Radfahren 02:45:23 und Laufen 01:53:53
Damit bin ich tatsächlich in allen drei Disziplinen unter meiner Vorgabe geblieben. Sogar deutlich. Ich bin total begeistert, geniesse noch etwas die Atmosphäre auf den Großen Markt und mache mich dann auf den Weg in die Wechselzone um mein Rad abzuholen. Schnell noch eine SMS an Co-Trainerin und Coach und ab geht’s zurück nach Middelburg.
Mein erster Ironman 70.3 ist Geschichte. Es war anstrengend, aber es war super. Diese Gefühl beim Zieleinlauf ist einfach unbeschreiblich und entschädigt für alles. Im Ziel ist man der Größte und unglaublich stolz auf sich selbst.
In der nächsten Woche schalte ich einen Gang zurück um dann danach wieder in’s Training einzusteigen. In vier Wochen starte ich beim Zwintriathlon in Sluis/Knokke.
Wer rastet, der rostet.

42,195 km

Dienstag, 7. April 2009 | Keine Kommentare | Kategorie: Wettkämpfe

rotterdam03:59:20 Ich bin total fertig. Die Beine tun weh und alles andere auch.
Aber von Anfang an. Die Nacht war kurz. Richtig schlafen konnte ich irgendwie nicht. Trotzdem um 06:50 aufstehen, kurz frühstücken und mit dem Auto nach Spijkenisse. Co-Trainerin F. ist mit dabei, also was kann schon schief gehen. Nix!
In Spijkenisse steigen wir in die Metro um und ab nach Rotterdam. Die U-Bahn füllt sich auf jeder Station weiter mit Läufern. Die Spannung steigt. Treffpunkt ist das WTC an dem der Coach, Günter und Hansjörg bereits warten. Nachdem wir herausgefunden haben wo man die Kleiderbeutel loswerden kann, geht es in die unterschiedlichen Startblöcke. Der Coach startet aus Block C, wir anderen in E. Das Wetter entwickelt sich prächtig und es wird langsam wärmer. Günter und ich hatten unsere Taktik vorher ausführlich besprochen. In 05:40 loslaufen und das Ganze bis zum Ziel durchhalten. SUB 4 ist das Ziel. Hansjörg läuft schneller, wird also alleine laufen.
Start! Nur 3 Minuten nach den Topläufern sind auch wir schon auf der Strecke. Der Tross zieht über beide Seiten des Coolsingel Richtung Erasmusbrug. Auch auf der Brücke nutzen wir beide Fahrtrichtungen. Das sieht schon klasse aus. Es sind zwar jede Menge Läufer unterwegs aber durch die breiten Straßen staut es sich nicht und wir können völlig unbedrängt laufen. Das erste km-Schild sehen wir erst bei km 3. Ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass wir einen Tick zu schnell sind. Also ein wenig Tempo raus und weiter im 05:40er Schnitt. Alles läuft super. Bei km 10 denke ich noch, das ist ja einfach. Ich spüre meine Beine kaum, es läuft locker und flockig. 5 km später stockt es bei Günter. Sein Knie meldet sich. Sch… Aber weiter geht’s. Was von selber kommt, geht auch von selber. Der Spruch ist natürlich Quatsch und das findet das Knie auch. Bei km 22 schickt Günter mich alleine auf die Reise. Er, oder besser sein Knie, braucht ne Pause. 7 km weiter steigt er dann aus, aber das erfahre ich erst hinterher. Also laufe ich nun alleine weiter und muss es ohne Günters Unterstützung schaffen. Diese verdammten zweistelligen km-Zahlen, die machen mich verrückt. 25, 28, 32… Das hört sich alles so verdammt viel an. Also rechne ich anders. Ab km 23 fange ich an abwärts zu zählen. Noch 9 bis 32. Noch 8 bis 32 usw. usw. Das alles nur, weil ich ab km 32 wieder runter rechnen kann. Nur noch 10,  dann noch 9 bis Ende, noch 8 bis Ende usw. Irre, oder? Diese bescheuerte Rechnerei dient nur einem Zweck: Ablenkung!
Bei km 28 kommt mir der Coach entgegen. Die Strecke kreuzt sich hier, er ist bereits bei km 40, und ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass er unter 3 Stunden bleiben wird. Wahnsinn!!!! Wir feuern uns gegenseitig noch mal an.
Was für ein geiles Gefühl als ich km 32 hinter mir lassen kann. Ab jetzt wird es einstellig und das kann doch nicht mehr so schwer sein. Weit gefehlt. Alle Sprüche über den Marathon, die ich bisher gehört habe, sind tatsächlich war. Der ganze Kram wir erst ab km 35 richtig hart. Und genau dort gibt es eine tolle Verpflegungsstelle mit Musik, Orangen, Bananen und vielen, vielen Zuschauern. Das motiviert noch mal so richtig. Ich laufe aufrecht und gebe alles. Leider ist hinter der nächsten Kurve der Spuk vorbei und die Schultern sacken in sich zusammen. Glücklicherweise aber nur für einen Moment. Ich denke wieder an Maringe. Ihr Kampf ist um soviel härter als meiner. Ich laufe hier auch für sie. Also Zähne zusammenbeißen und durch. Ich kann den Schnitt halten und merke zwischen km 37 und 39 dass jetzt die Entscheidung fällt. Links und rechts neben mir wird gegangen, gelitten und geflucht. Wenn ich jetzt durchhalte dann knacke ich die 4-Stunden Marke. Bei km 40 weiß ich dass ich es schaffe. Noch 2,195 km und ich kann auf jedem Kilometer 20 Sekunden verlieren. Ich ziehe durch und laufe die letzten sogar noch unter 05:40.

zielDer Zieleinlauf ist der Wahnsinn. Da ich genau weiß, dass ich 40 Sekunden Luft habe, kann ich ganz locker einlaufen und es so richtig genießen.
Hinter der Ziellinie tut’s dann richtig weh. Meine Beine, meine Hüfte, eigentlich alles.
Aber zuerst hole ich mir noch den Handschlag von Ahmed Aboutaleb ab, dem neuen Bürgermeister von Rotterdam. Er begrüßt tatsächlich jeden Finisher mit Handschlag. Danach gibt’s die Medaille und die Zielverpflegung, die nicht gerade üppig ist. Aber was soll’s? Das ist mir ziemlich egal. Ich sitze auf einer Bank und möchte irgendwie nicht mehr aufstehen. Da wir uns aber alle um halb vier bei den Kleiderbeuteln treffen wollten, muss ich wohl oder übel weiter und wandere mehr schlecht als recht bis zum „Grafisch Lyceum Rotterdam“. Der Coach und Hansjörg erwarten mich schon und freuen sich über mein Finish. Besonders der Coach ist begeistert, was mich natürlich extrem freut. Schließlich habe ich ihm das Ganze zu verdanken.
Nur von Co-Trainerin F. fehlt jede Spur. 10 Minuten später taucht sie, total enttäuscht, am Treffpunkt auf. Sie stand seit 1,5 Stunden im Zieleinlauf und wollte uns dort bejubeln. Leider hat sie aber keinen von uns erwischt und sie überreicht uns darum jetzt erst die Siegerblumen.

Nach einer kurzen Analyse des Wettkampfes treten wir alle den Heimweg an. Der Coach und Hansjörg Richtung Noordwijk und F. und ich nach Hause. Unterwegs stoppen wir noch beim Lekkerbek in Vrouwenpolder um uns Kibbeling, Picanto und Frietjes zu besorgen. Lekker!!!!

Der Marathon in Rotterdam ist geschafft.
5 Minuten nach dem Zieleinlauf habe ich gedacht, so was machst du nicht noch mal.
Einen Tag nach dem Zieleinlauf dachte ich, so was machst du dieses Jahr nicht noch mal.
Jetzt, zwei Tage nach dem Zieleinlauf, denke ich, na ja, vielleicht im Herbst? ;-)


Nächster Wettkampf: 03.03.2012